Die Brauerei von Schmid & Hops

Die bisherige Brauanlage besteht aus einem 3-Hektoliter-Sudwerk, das sich aus einer Maischwürzepfanne, einem Läuterbottich und einem Whirlpool zusammensetzt. Ergänzt wird die Anlage durch einen Heißwassertank, der als Wärmespeicher dient. Für die Gärung stehen bisher insgesamt fünf Gärtanks zur Verfügung: Die Kälteversorgung erfolgt über eine Kälteanlage mit 8 kW Kühlleistung. Mit dieser Brauanlage können pro Brautag maximal zwei Sude innerhalb eines Zeitraums von 10 bis 14 Stunden gebraut werden. In dieser Phase der Produktion erfolgte die Abfüllung hauptsächlich in Fässer sowie in Ausschanktanks mit 500 Litern und 250 Litern, die im Büro untergebracht wurden. Auf eine Flaschenabfüllung wurde aufgrund der geringen Braukapazität von 200 Liter pro Jahr bislang verzichtet. Dadurch hat sich der Wunsch herauskristalisiert eine größere Anlage zu Planen um auch Endkunden und anderen Gastronomien unser Bier anbieten zu können. Unsere neue Anlage besteht aus zwei Maische-Würzepfannen, einem Läuterbottich, einem Whirlpool und einem Heißwassertank, platzsparend übereinander konzipiert. Dieses System ermöglicht schnelle Sudfolgen, eine Hohe wiederholbarkeit und erlaubt es uns, unterschiedliche Maischprogramme flexibel umzusetzen.Aber eine größere Anlage allein reicht nicht – auch die Abfüllung musste mitwachsen. Unsere Dosenabfüllanlage füllt nun bis zu 2.000 Dosen pro Stunde ab. Mit dieser Technik garantieren wir, dass unser Inselbier immer frisch und in bester Qualität beim Kunden ankommt.

2015

Die Anfänge in der Garage: Die erste Brauanlage entsteht: eine selbstgebaute Konstruktion in einer Garage. Hier wurden die ersten Biere für Freunde und Familie gebraut – der Grundstein für Schmid & Hops.

2017

Die Idee zu Schmid & Hops: Die Entscheidung, eine eigene Brauerei zu gründen, wird getroffen. Parallel beginnt der Bau der ersten Sudhaus-Behälter.

2019

Die Gärtanks aus China treffen ein: Die ersten professionellen Gärbehälter werden geliefert. Ein großer Schritt in Richtung einer funktionierenden Brauerei.Das selbstgebaute Sudhaus ist bereit für den ersten Probesud:

Nach intensiver Planung und handwerklichem Einsatz ist das erste eigene Sudhaus fertiggestellt und bereit für die ersten Brauvorgänge.

2021

Die Brauerei zieht in die Gruppe 36 auf der Insel Lindau: Eine geeignete Lokalität wird auf der Insel gefunden. Die selbstgebaute Brauerei wird in die historischen Bierkeller eingebaut – ein bedeutender Meilenstein.

Produktion und Eröffnung des BIERo: Die Brauerei nimmt ihren Betrieb auf. Das BIERo öffnet seine Türen, und nach langer Zeit wird wieder Inselbier auf Lindau gebraut.

2025

Die Gärtanks aus China treffen ein: Die ersten professionellen Gärbehälter werden geliefert. Ein großer Schritt in Richtung einer funktionierenden Brauerei.

Das selbstgebaute Sudhaus ist bereit für den ersten Probesud: Nach intensiver Planung und handwerklichem Einsatz ist das erste eigene Sudhaus fertiggestellt und bereit für die ersten Brauvorgänge.

  • Frederik Schmid

    Gemeinsam mit Andreas Hops habe ich 2017 begonnen, unsere eigene Brauanlage zu bauen. Doch unser Brauerei-Abenteuer begann schon lange vorher: Bereits Jahre zuvor haben wir unsere erste Hobbybrauanlage gebaut und in einer Garage die ersten Biere für Freunde, Bekannte und kleine Familienfeste gebraut. Was als Experiment und Leidenschaft begann, wuchs mit jeder Charge, jedem Sud und jeder neuen Idee. Schnell wurde uns klar: Bierbrauen ist mehr als nur ein Hobby – es ist unsere Zukunft.

    Mein Weg in die Brauwelt begann mit dem Studium des Brauwesens in Weihenstephan, gefolgt von einem Master in Wirtschaftsingenieurwesen in Wilhelmshaven. Diese Kombination aus technischem Verständnis und wirtschaftlichem Know-how hat mir wertvolle Einblicke in die Welt des Bierbrauens gegeben. Nach dem Studium sammelte ich Erfahrung bei Braukon, wo ich weltweit kleinere Brauereien und Brauanlagen projektierte.

    Danach zog es mich zur Brauerei Fohrenburger in Vorarlberg, wo ich mehrere Jahre als Braumeister in der Qualitätssicherung tätig war. Anschließend folgte eine spannende Zeit bei Bucher Unipektin in der Schweiz, wo ich große Kerzenfilteranlagen für Brauereien, darunter auch für die größte Brauerei der Welt, sowie Crossflow-Filteranlagen und kleinere Filtersysteme für Craft-Brauer projektierte.


    Mit diesem Erfahrungsschatz war es Zeit für unser eigenes Brauprojekt. Zusammen mit Andreas Hops begann ich 2017 den Bau unserer Brauanlage – ein handwerkliches Abenteuer, das uns bis heute begleitet. 2020 zogen wir mit unserem Equipment in die historischen Bierkeller der ersten Brauerei Lindaus ein und begannen mit der Produktion.

  • Andreas Hops

    Mein Name ist Andreas Hops, und mein Weg zur eigenen Brauerei begann nicht in einer klassischen Brauschule, sondern mit heißem Metall, Funkenflug und weltweiten Abenteuern.

    Ich habe in Lindau meine Lehre als Schweißer bei der ehemaligen Firma Sulzer Escher Wyss absolviert und war danach mehrere Jahre als professioneller Tüv Schweißer weltweit im Einsatz. Später wechselte ich zur Firma Lässer in der Schweiz für die ich international tätig war und Stickmaschienen montierte – unter anderem in China und vielen anderen Ländern.

    Doch neben meinem Beruf hatte ich zwei große Leidenschaften: Eishockey und Bier.Über den Eishockeysport lernte ich Frederik Schmid kennen, und aus unserer gemeinsamen Begeisterung für gutes Bier entstand eine Idee. Gemeinsam mit einem weiteren Kollegen starteten wir ein Hobbybrauprojekt. In einer kleinen Garage brauten wir die ersten Biere für Freunde, Bekannte und kleine Familienfeste – und stellten schnell fest: Da geht mehr! Aus einer gemeinsamen Leidenschaft wurde ein gemeinsames Ziel. 2017 fassten Frederik und ich den Entschluss, eine eigene Brauanlage und eine Brauerei in Lindau zu bauen. Mit meiner Erfahrung in der Metallverarbeitung und seinem Fachwissen als Braumeister setzten wir unseren Traum in die Realität um.

    Heute ist Schmid & Hops Inselbier Lindau der Beweis dafür, dass mit handwerklichem Können, Hingabe und einer guten Portion Abenteuerlust Großes entstehen kann. Ich freue mich, euch in unserer Brauerei willkommen zu heißen und mit euch die Leidenschaft für handwerklich gebrautes Bier zu teilen!